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entstehungsgeschichte

Mitte des 17. Jahrhunderts wurden an einem bestimmten Tag in der Waltere (Wald-Sumpf-Moorgebiet zwischen Mindersdorf und Sauldorf, sowie zwischen Schwackenreute und Sattelöse) Parzellen zum Durben-(Torf-) stechen an die anwesenden Bürger der Vogtei Hohenfels vergeben. Die Anteile derer, die zu spät oder gar nicht kamen, wurden unter den Anwesenden verteilt.

So erging es auch den Hohenfelsern. Die Besseren und Angeseheneren sowie die Großbauern kamen pünktlich und hoch zu Ross. Doch in unserem Gebiet gab es derer nicht viele. Die meisten Bürger konnten sich keine Pferde leisten. So wollten sie auf ihren Kühen reiten.

entstehung2Kurzentschlossen nahm man Sattel und Zaumzeug und los ging die Prozedur. Die Kühe waren mit dem Vorhaben gar nicht einverstanden. Sie wehrten sich heftig, sodass die Hohenfelser an diesem Tag nicht mehr ankamen. So ward ihr Anteil vergeben.

Seit diesem Tag werden die Hohenfelser den Spottnamen "Kuhsattler" nicht mehr los.

 



Hohenfels, 1. Februar 1986

kuhmuh

 

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